Alt und neu
Jugendstil und Architektur des 21. Jahrhundert gehen Symbiose ein im neuen Stadtquartier in Waldkirch im Breisgau.
Presse-Information
Alt und neu
Die 20.000-Einwohnerstadt Waldkirch gilt als Einkaufsstadt, attraktiver Wohnort und „Vorort“ der 16 Kilometer entfernten Breisgaumetropole Freiburg. Unweit vom Waldkircher Marktplatz befand sich lange Jahrzehnte ein verwildertes „Garten-Grundstück“ rund um die 1882 errichtete denkmalgeschützte Jugenstil-Villa „Eglau“ vor sich hin. Das innerstädtische Areal lag buchstäblich im Dornröschenschlaf. Stadtbau Waldkirch und „Werkgruppe1“ um den Architekten Klaus Wehrle machten sich daran, dort ein neues innovatives Stadtquartier zu entwickeln. „Wir wollten die unterschiedlichsten Wohnwünsche der Menschen im „Villengarten“ integrieren: Von der Zweizimmer-Singlewohnung über penthouseartige Attikawohnungen bis hin zum familiengerechten und generationenübergreifenden Wohnen: für jeden Geschmack die ideale Lösung. Alles auf einem Areal“, so Klaus Wehrle zur Ausgangslage.
Bewusst im Kontrast zur denkmalgeschützten Jugendstilvilla entstand im 2.866 Quadratmeter großen ehemaligen „Villengarten“ ein modernes Gebäudeensemble mit drei freistehenden Wohngebäuden mit insgesamt 27 Wohneinheiten. Zwei der drei Wohnhäuser sind barrierefrei gebaut. Niedrigenergiebauweise, Beheizung mit Holzpellets und begrünte Dächer sorgen für die ökologische Ausrichtung der Gebäude. Jede Wohnung hat einen eigenen Tiefgaragenstellplatz. Die Freifläche um die Gebäude wurde von Landschaftsgärtnern begrünt.
Die modernen Wohnungen haben’s in sich: Das neben der Villa liegende Haus B etwa enthält sieben Wohneinheiten auf drei Ebenen. Darüber liegt das Attikageschoss mit einer 131-Quadratmeter großen Vierzimmerwohnung und 50-Quadratmeter großen Dachterrasse, die von allen Zimmern aus direkt zugänglich ist. Außergewöhnlich: Das Wohnambiente mit weitem Ausblick ins idyllische Elztal. Die optimal geschnittenen 3-Zimmerwohnungen bieten komfortables Wohnen auf ca. 87 Quadratmetern Wohnfläche inklusive einer lichtverwöhnten Loggia. Die Vierzimmer-Wohnungen mit 108 Quadratmetern lassen keine Wünsche an Flexibilität und Gestaltungsfreiheit offen. Die 120-Quadratmeter Maisonettewohnungen: ideal für Familien mit Kindern. Besonders die im Gartengeschoss gelegenen lassen den Kids genug „Auslauf“ ins Grüne. Aber auch die übers 2. und 3. Geschoss (Haus A) gehende 5-Zimmer-Maisonette mit Balkon und Wintergarten bietet genug Platz mit zwei Kinderzimmern. Alle Wohnungen sind mit einzelraumgesteuerter Fußbodenheizung bestückt. In den Wohn- und Schlafräumen liegt hochwertiges Parkett. Fenster- und Fenstertürelemente sind aus Kunststoff. Für helle und freundliche Wohnatmosphäre sorgen die bodentiefen Fenstertürelemente. Die Außenwände mit Kalksandstein-Mauerwerk sind mit außenseitigem Vollwärmeschutz versehen. Lichtdurchflutete Treppenhäuser mit Natursteinbelag und Handläufen aus Edelstahl runden die positive Optik ab.
Besonders erwähnenswert: Die Fassadengestaltung mit den motorisierten Schiebeläden als Sonnenschutzelemente der Vorarlberger Fensterladenexperten Griesser AST GmbH. Architekt und Bauherr suchten frühzeitig nach einer optimalen „Fassaden-Lösung“: Die Fassaden der drei Gebäude sollten durchaus kontrastieren mit der Jugendstilvilla, jedoch nicht komplett aus dem Rahmen fallen. Es galt, die Fensterläden einerseits möglichst unauffällig in die Fassade zu integrieren, effektiven Sicht- und Sonnenschutz zu bieten, optimalen Bedienungskomfort für die künftigen Mieter zu erreichen und anderseits den Gebäuden trotzdem ein unverwechselbares „Gesicht“ zu verleihen. Daher war die Einbindung der ast-Techniker in einer sehr frühen Projektplanungsphase unverzichtbar. „Anhand der beigestellten Pläne entwickelte Griesser mit uns das Fensterladen- und Fassadenkonzept. Besonders das Komplett-System mit umlaufenden Zargenelementen inklusive Schiebeläden hat uns überzeugt. Die Zargenverkleidung läuft um das ganze Fensterelement und verdeckt die gesamte Fensterlaibung. Das System war von Griesser überwiegend vormontiert, sodass insbesondere die ausführende Baufirma J. Schneider von der einfachen Montage überrascht war “, so Michael Wolf, einer der leitenden Architekten der Werkgruppe1.
Die Flügelelemente bieten optimalen Sichtschutz, halten Wärme und Sonneneinstrahlung vom Gebäudeinneren fern, lassen aber dennoch genug Licht in die Wohnungen. Je nach Elementgröße wurden ein bis zwei Schiebeläden hintereinander eingesetzt. Bei zweifacher Ausführung fahren die motorisierten Schiebeläden auf Knopfdruck aus der Mitte jeweils auf die entgegengesetzte Seite.
„Alles in allem halten wir den „Villengarten“ rund um die Villa Eglau für ein gelungenes städteplanerisches und architektonisches Konzept, das „alt“ mit neu vereint, enormen Komfort für die Wohnungseigner bietet und auch als Beispiel ökologischen Wohnungsbaus gelten kann. Im gewachsenen Umfeld einer lebendigen Stadt wurde mit der Neubebauung ein städtebauliches Ausrufezeichen gesetzt; im Kontrast zur denkmalgeschützten Villa Eglau“, so Bernhard Langholz, ausführender Architekt von Werkgruppe1.
 
 
Firmeninfo:
Griesser AST GmbH - produziert Beschattungssysteme aus Aluminium am Hauptsitz in Nenzing in Vorarlberg und in weiteren Produktionsstätten in Deutschland und Frankreich. Seit der Firmengründung 1996 hat Griesser immer wieder innovative Produkte entwickelt und zur Marktreife gebracht: wie die Beschlagsysteme „System Fix“ und „Justier Fix“ oder den motorisierten Faltschiebeladen. Das Kundenspektrum ist groß: Etwa das Marriot-Hotel in Wien, die Wohnanlage „Wohnen in St. Gereon“ in Köln oder das Marcadet-Wohnhaus in Paris sind mit ast-Fensterläden bestückt. 2009 produzierte Griesser rund 80.000 Fensterläden. Mit knapp 15 Mio. Euro Umsatz 2009 ist Griesser die Nummer 2 bei Fensterläden in Europa. Die eigene Logistik mit Fuhrpark sorgt bei Griesser für sehr kurze Lieferzeiten der Produkte. www.griesser.at
Mehr Infos: www.werkgruppe1.de
Pressekontakt:
Dr. Ernst Wilde WILKOM – Wilde Kommunikation Schwenkgasse 20/19 1120 Wien Tel.: +43 (0) 664-507 13 19
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